Positive & negative Fahreignungsprognose

Allgemein & Einstieg

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Die Fahreignungsprognose ist das Kernstück des MPU-Gutachtens. Sie gibt an, ob der Gutachter davon ausgeht, dass Sie zukünftig sicher und regelkonform am Straßenverkehr teilnehmen werden. Eine positive Prognose ist Voraussetzung für die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis.

Wann fällt die Prognose positiv aus?

Eine positive Prognose erhalten Sie, wenn der Gutachter überzeugt ist, dass Sie Ihre Problematik vollständig erkannt haben, eine stabile Verhaltensänderung vollzogen haben und über wirksame Strategien verfügen, um zukünftige Rückfälle zu vermeiden. Dafür müssen medizinische Befunde, Leistungstests und das psychologische Gespräch ein stimmiges Gesamtbild ergeben.

Wann wird die Prognose negativ?

Häufige Gründe für eine negative Prognose sind: Bagatellisierung des Delikts, fehlende Einsicht in die eigene Problematik, widersprüchliche Aussagen, unzureichende Abstinenz oder fehlende Belege für eine Verhaltensänderung. Auch wenn medizinische Werte auffällig sind oder Leistungstests nicht bestanden werden, kann die Prognose negativ ausfallen.

Was bedeutet eine offene Prognose?

Bei einer offenen Prognose sieht der Gutachter positive Ansätze, hält die Entwicklung aber noch nicht für abgeschlossen. In der Regel wird eine Nachbegutachtung nach einigen Monaten empfohlen - etwa wenn der Abstinenzzeitraum noch verlängert werden sollte oder eine begonnene Therapie noch nicht abgeschlossen ist.

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