Die MPU-Vorbereitung ist der entscheidende Faktor für ein positives Gutachten. Ohne gezielte Vorbereitung liegt die Durchfallquote bei über 50 %. Eine professionelle Begleitung hilft Ihnen, Ihre persönliche Situation aufzuarbeiten und im psychologischen Gespräch überzeugend aufzutreten.
Warum ist eine Vorbereitung so wichtig?
Die MPU ist kein Wissenstest, sondern prüft Ihre Selbstreflexion und Verhaltensänderung. Viele Betroffene scheitern, weil sie ihre Delikte bagatellisieren oder keine glaubwürdige Veränderung darstellen können. Eine professionelle Vorbereitung hilft Ihnen, die eigene Geschichte aufzuarbeiten und authentisch zu präsentieren.
Wie läuft eine MPU-Vorbereitung ab?
In der Regel umfasst die Vorbereitung mehrere Einzelgespräche mit einem erfahrenen MPU-Berater. Dabei werden Ihre Trink- oder Drogenbiografie, Ihre Deliktgeschichte und Ihre persönliche Entwicklung besprochen. Zusätzlich werden Sie auf die typischen Fragen im psychologischen Gespräch vorbereitet und lernen, Ihre Verhaltensänderung nachvollziehbar darzustellen.
Wie lange sollte die Vorbereitung dauern?
Die optimale Vorbereitungszeit hängt vom individuellen Fall ab. Bei Alkoholdelikten empfehlen sich mindestens 3–6 Monate, bei Drogendelikten oft 6–12 Monate. Wichtig ist, dass parallel zur Vorbereitung ein Abstinenznachweis aufgebaut wird, sofern dieser erforderlich ist.